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14. AZ-CUP 2010 - Der Wanderpokal „wandert“ weiter

Für uns das Wichtigste vorweg: Keine Verletzungen, kein Unfall dieses Mal. Auch das „Networking“ während und nach den Matches war ergiebig(er). Trotz der immensen Anstrengungen und dem tollen Einsatz auf Platz Nr. 4 blieb unsere Elf bei den Ranglistenhinteren. Von den fünf Gruppenqualifikationsspielen konnte kein Spiel siegreich beendet werden. Nur gerade ein Unentschieden (1:1 gegen Young&Rubicam) schaute heraus. Bei den übrigen vier Spielen gingen die Fussballerinnen und Fussballer mit dem Aufdruck „m&m media group“ unter:

Schaerer & Partner – m&m media group … 1:0

Valencia – m&m media group … 2:1

m&m media group – Next AG … 0:1

m&m media group – Jung von Matt/Limmat … 0:1
Positiv betrachtet haben wir in dieser Saison die Vorlage für 2011 gelegt – wie heisst es doch so schön: Nach dem Match ist vor dem Match.

Wir gratulieren dem diesjährigen Sieger: Valencia.



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Fünfter Media Award

Mit der fünften Durchführung des Media Awards können die beiden Glattbrugger Media Agenturen m&m und mm&b ein kleines Jubiläum feiern. Seit nunmehr 5 Jahren werden sämtliche Präsentationen von den Mitarbeitern der beiden Agenturen bewertet und den Präsentatoren als Feedback zur Verfügung gestellt. Die 10 besten Präsentatoren aus 60 Präsentationen wurden diese Woche zur offiziellen Preisverleihung nach Glattbrugg eingeladen. „Nach dem positiven Echo der letzten Jahre gehört dieser Award mittlerweile zu den Musts in unserer Branche“, so Luigi Baretella, Managing Director von m&m. Dieser Eindruck wurde auch durch das zahlreiche Erscheinen der Nominierten bestätigt.

2009 fanden wie gesagt 60 Präsentationen statt, über 140 Personen haben dabei präsentiert. Der zeitliche Aufwand der beiden Agenturen betrug dabei rund 500 Mann/Frau-Stunden, es wurden ca. 600 Dokumentationen verteilt, dazu viele Gipfelis, Süssigkeiten und Give-Aways.

Nach einer kurzen Einführung stieg die Spannung dann, als Ueli Christen, Managing Director von mm&b mit der Preisverleihung begann. „Das durchschnittliche Niveau der Präsentationen bewegt sich auf dem Niveau des Vorjahres“, so Christen in seinen Ausführungen.

Gold für die beste Präsentation 2009 ging an die Belcom, Radio 24 und TeleZüri, vertreten durch Raffael Leu. Die Präsentation brillierte vor allem durch die ausgezeichneten Referenten. Silber ging an Media Focus, vertreten durch Jens Windel, welcher sichtlich stolz war. Bronze ging an Axel Springer Schweiz, vertreten durch Christian Grass. Axel Springer machte eine ausgezeichnete Präsentation über den Relaunch vom Beobachter.



Im Jubiläumsjahr wurden noch zwei Spezialpreise vergeben, einerseits an Thomas Estermann von Tamedia, welcher in 5 Jahren vier Mal in den Top Ten landete, andererseits an Jano Berni von Ringier, welcher dieses Jahr drei Mal in den Top Ten platziert war.
Beim abschliessenden Apéro wurde noch gefachsimpelt und Tipps und Tricks ausgetauscht. Jano Berni von Ringier ist begeistert von der Systematik: „Wir machen täglich unsere Präsentationen und wissen vielfach nicht, was die Kunden oder Agenturen brauchen. Hier in Glattbrugg bekommen wir ein Feedback, welches sehr hilfreich ist für uns“.

Der 6. Award ist bereits im vollen Gange, mal sehen, was es dieses Jahr für Gewinner gibt.


Hyundai-Online-Spot mit Jürgen Klinsmann

Der Autobauer Hyundai setzt seine WM-Kampagne mit Jürgen Klinsmann fort. Bis 11. Juni können sich Nutzer unter http://www.wir-sind-suedafrika.de/ anmelden und so Kindern aus dem südlichen Teil des afrikanischen Kontinents einen Platz in einem WM-Stadion sichern. Die Nachwuchsspieler werden unter anderem aus der Harry Gwala Secondary School, einem Hilfsprojekt von Hyundai, ausgewählt.

Seit März ist der ehemalige Bundestrainer Klinsmann als WM-Botschafter für Hyundai aktiv. Jetzt unterstützt er die Aktion, indem er per Videobotschaft auf der Homepage zur regen Teilnahme auffordert. Die Initiative „Ticket-Pate" ist Teil der deutschlandweiten Hyundai-Kampagne.

Der Slogan „Wir sind Südafrika" soll die Verbundenheit der Marke mit dem WM-Austragungsland symbolisieren. Anzeigen in sozialen Medien wie den Magazinen der Diakonie und Malteser sollen auf das Thema aufmerksam machen. Weiter erscheinen die Motive in Titeln wie „Eltern Family", „Öko-Test" und im WM-Journal der „Bild am Sonntag". Online-Banner auf Seiten wie Facebook oder Kicker.de ergänzen den Auftritt (Media-Agentur: MM&B). Die Kreation liegt bei Vogelsang WOB.

Meldung vom 21.05.2010, Quelle: horizont.net, hor

Video-Botschaft online sehen  

Klinsmann neuer Hyundai-WM-Botschafter

Der koreanische Autobauer Hyundai hat seine WM-Kampagne gestartet. Neben Aktionswochen, einem Sondermodell und Aktivitäten im Handel, wird Ex-Nationalcoach Jürgen Klinsmann WM-Botschafter für das Unternehmen.

Klinsmann wird in verschiedenen Online-, Print- und Social-Media-Kampagnen der Marke in Deutschland ein Gesicht geben. Die Kreation des Auftritts liegt bei WOB in Viernheim. Media übernimmt MM&B in Stuttgart.
 


Daihatsu fährt auf lokales Marketing von mm&b ab

Nach der Schließung von PHD, verursacht durch den Daimler-Verlust an Mediaedge:cia, ist die Omnicom Media Group (OMG) in Stuttgart nur noch mit mm&b aktiv. OMG hält über sein Network OMD eine Minderheit an mm&b. Die Mehrheit liegt bei der Schweizer m&m media group, die mit ihren Agenturen neben Deutschland auch in Frankreich, Ungarn, Österreich und der Schweiz agiert.

mm&b ist mit 20 Mitarbeitern eine kleine Mediaagentur im Vergleich zu OMD Germany mit etwa 325 Leuten. Die Verbindung mit dem Network half bei der Akquise der 'Stuttgarter Zeitung', 'Stuttgarter Nachrichten' und 'Sonntag Aktuell'. Die Zeitungen wurden in der Mediaplanung zuvor von PHD betreut. Zudem liegt die Klassik bei BBDO Stuttgart, ebenfalls Teil derselben Agenturfamilie.  mm&b hat aber auch ein Leben außerhalb der OMD-Anbindung, denn sie gewann die Neukunden Daihatsu Deutschland und PSD Bank RheinNeckarSaar (seit 2009 gesamter Mediaetat). Beim Autohersteller Daihatsu, Tönisvorst, gewinnt die Agentur im Pitch dessen Mediaetat fürs Handelsmarketing. Damit können seit dem 1.1.2010 alle 300 Daihatsu-Vertragshändler auf die webbasierte Händler-Online-Budget und -Anzeigenverwaltung HOBV zugreifen. Neben der Gestaltung, Individualisierung, Kalkulation und Buchung lokaler Werbemittel steht das Budgetcontrolling im Vordergrund. Lars Woltermann, Marketingleiter von Daihatsu Deutschland, will mit der Beauftragung das lokale Marketing stärken und vereinfachen. Ein Vorteil dabei: Die Vertriebspartner können unter der "konsequenten Einhaltung" des CD von der Anzeigenwerbung und Internetbanner über Radiospots bis hin zum einheitlichen Auftritt des Außendienstes verschiedene Werbemittel aufrufen. mm&b-GF Thorsten Schoen: "Lokales Marketing wird derzeit besonders nachgefragt. Denn es wird immer bedeutender dort zu kommunizieren, wo Distribution stattfindet."

"Einzige Mediaagentur mit eigener Softwarelösung"
Schoen sieht in HOBV einen USP seiner Agentur. "Wir sind die einzige Mediaagentur mit einer eigenen Softwarelösung für Handelsmarketing-Media", so seine Ansage. In der Regel kaufen Agenturen Softwarelizenzen, die das Anbieten von Online-Anzeigenbaukästen ermöglichen.  Schoen und sein Team bieten HOBV seit 2003 an und betreuen mit dieser Lösung auch Miele sowie die Autohersteller Hyundai, Subaru, VW Nutzfahrzeuge und Schwabengarage (größter Ford-Händler Europas).

Apropos Hyundai. Die Europa-Organisation des koreanischen Autobauers hatte nach einem Pitch ihren Etat an die Havas-Holding beziehungsweise deren Network MPG vergeben. Hyundai Deutschland allerdings bleibt komplett bei mm&b.

mm&b wurde 1953 gegründet. Allerdings unter dem Namen 'Werbedienst für Markenwaren'. 2000 dann der Verkauf an die beiden heutigen Gesellschafter m&m media group und OMD sowie die Einsetzung von Thorsten Schoen als GF. Er kam aus der OMD-Gruppe und verdoppelte die Zahl der Mitarbeiter von 10 auf 20 - die seit einigen Jahren kontinuierliche Teamstärke der Agentur.

 


Ungarn: Bronze-Effie Award 2009 geht an mm&v

Als einziger Award prämiert der Effie die Wirksamkeit von Marketingkommunikation bezüglich ihrer kreativen Leistung und ihrer nachhaltigen und nachweislichen Wirksamkeit am Markt.

Der zur m&m holding ag gehörende mm&v mediaügynökség zrt. wurde anlässlich einer Feier am 6. November 2009 der Effie-Preis in Bronze für die Blikk Bumm-Kampagne (Blick Boom) in der Kategorie ‚kulturelle Leistungen’ überreicht:

Am auch als Marketing Oscar bezeichneten Wettbewerb nahmen die grossen Players der Branche teil wie Young & Rubicam, The mediaedge:cia, ACG, BBDO, DDB, Larotory, Grey und PHD.

Der Gold-Effie ging an Reader’s Digest für deren Online Registrierungs- und Verkaufskonzept – da ein Silber-Effie diesmal wegen nicht erreichter Punktzahl nicht verliehen werden konnte, kam mm&v Ungarn mit dem Bronze-Effie faktisch auf Platz 2.

Die Jury wurde gestellt aus Mitgliedern des Ungarn-Chapters des IAA (International Advertising Association) sowie des Verbandes der Ungarischen Kommunkationsagenturen (MAKSZ). Es wurden insgesamt 84 Kampagnen beurteilt, die in 11 Kategorien unterteilt waren.

 


13. AZ-Cup 2009: m&m media agentur ag gewinnt den Pokal

Die Sieger Manschaft

v.l.n.r., stehend:
Luigi G. Baretella, Robert Letsch, Daniel Kunz, Pascal Fröhli, Manuel Schmid, Claudio Bazzi, Lukas Vieli, Roman Bretschger, Cumi Karagülle

v.l.n.r., kniend:
Fabia Werder, Nico Schulthess, Andreas Baur, Philipp Brunner, Sabrina Stähli, Patricia De Tomi

Zunächst der Blick zurück: Vor zwei Jahren noch war die m&m media agentur ag „Vizemeister“ – im vergangenen Jahr gar schied sie noch in der Vorrunde aus (und alle Teilnehmer/-innen konnten sich dem „Networking“ widmen ...

Der 13. AZ-Cup aber sollte zum Erfolg werden! Nur: Das wusste am Anfang noch niemand. Überdies war Regen angesagt.

Aber es kam alles anders – erstens regnete sich der Himmel bereits am Vormittag aus und am späteren Nachmittag kam sogar die Sonne zum Vorschein. Und die Vorrundenspiele auf dem Platz Nr. 4. sprechen für sich:

Die Vorrundenspiele

Nach den Anlaufschwierigkeiten im ersten Spiel waren die Folgespiele eine wahre Freude: Das Zusammenspiel, klappte, Teamwork harmonierte. Der respektlose Sturm und die Mittelfeld-Spieler sorgten dafür, dass die Aktivitäten fast ausschliesslich in der gegnerischen Spielplatzhälfte stattfanden. Die Aktionen des (trotzdem hervorragenden Goalis) und der Verteidiger beschränkten sich in längeren Spielphasen auf (aufmerksames!) Zusehen.

Ab dem 2. Spiel wurde dieselbe Strategie verfolgt, wie wir sie im Agentur-Geschäftsmodell einsetzen: Nah am Gegner, in seinem Territorium, gepaart mit dem richtigen Riecher für den Abschluss.

Pech für zwei Spieler in den Vorrundenspielen: Sie schieden verletzungsbedingt aus.

Die Finalspiele

In das Viertelfinale startete die m&m media agentur ag mit nur noch einem weiblichen und einem männlichen Ersatzspieler – „NEXT“ (oder wie sie sich nennen), die Nächsten waren eine Herausforderung. Der Match war ausgeglichen, mit einem kleinen entscheidenden Vorteil für die Spieler der m&m – und er endete 1:0 zu unseren Gunsten.

Immer wieder nahe an der Erschöpfung (nach nunmehr sechs Spielen) und mit leichten Blessuren machte sich m&m-Elf auf zum Halbfinal (der zuvor „sein“ Viertelfinalspiel mit Penalty-Schiessen erzwingen musste).

Der Halbfinal-Gegner war die Publicitas/Publimedia mit einem schier unerschöpflichen Fundus an Reservespielern. Trotzdem spielte sich das Geschehen weiterhin in der gegnerischen Spielhälfte ab. Das entscheidende Tor war wohl das spektaktulärste aller Spiele: Der Ball kam wuchtig von der linken Seit reingeflankt, die Verteidigung des Gegners wurde auf dem falschen Fuss erwischt und unser Manuel (genannt „Lunge“) und mit seinem Kopfschuss schiesst er die m&m media agentur in den Final. 1:0 der Endstand.

Der Jubel hielt sich bei unserer Mannschaft in Grenzen – 10 Minuten die Beine lockern, Krampferscheinungen behandeln, Wasser tanken und – (für die Unverbesserlichen …) an einer Zigarette ziehen.

Damit war man „bereit“ für den „Endpitch“.

Dem Finalgegner JWT + H.+F., wiederum mit Unmengen an „frischen“ Auswechselspielern gelang zunächst ein Tor, dem endgültigen, wie die meisten glaubten. Die eigene Reaktion war – Adrenalin sei dank – positiv. Aus einer gesicherten Verteidung wurde der Ball ins optimal besetzte Mittelfeld gespielt, ein langer Ball auf unsere „Lunge“ und – Eckball!
Erster Versuch – auf den kurzen Pfosten und der Gegner klärt mit Mühe ins Aus. Zweiter Eckball, diesmal hoch von rechts in den 16er – er wird von Lukas torpedomässig auf das Tor geköpfelt. Der Goali kann den Ball nicht halten – und Robi spielt (diesmal nicht virtuell sondern reell) den Ball ins Netz. 1:1. Jetzt aber schnell weiter: Nur noch drei Minuten!
m&m zeigt dem konsternierten Gegner Charakter und Siegeswille. Angriff über rechts. Abgefangen. Angriff über links und Foul an Philipp. Freistoss. Der schlenzt den Ball aus 20 Metern aufs Tor – der Goali lenkti ins Aus. Der letzte Eckball folgt von Philipp, links getreten, scharf in die Mitte, wo er via „knipser“ und unter Mithilfe des Gegners ins Tor rollt. Das wars: 2:1 für m&m und – hier ist er schon der Schlusspfiff.

Jetzt bloss nicht schlappmachen. Es folgt die Siegerehrung, die Interviews, das Duschen – und hinein ins Partyzelt!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – wir freuen uns als Titelverteidiger auf die Herausforderung des 14. AZ-Cups 2010.

MediaDate – die etwas andere Weihnachtssendung!

MediaDate – die neue Pitch-Sendung, die den Kunden glücklich macht und den Medienagenturen die Hosen runter lässt.



«Wo Milliarden im Spiel sind, besteht immer ein Korruptionsverdacht»

Der von Schweizer-Werbung-Präsident Carlo Schmid-Sutter am Tag der Schweizer Werbung in Luzern abgefeuerte Schreckschuss über angeblich korrupte Verhältnisse bei den Schweizer Mediaagenturen hallt immer noch nach. Mit Seitenblick auf die im Moment vor Gericht verhandelte deutsche Affäre Aegis-Ruzicka sprach er von «krummen Touren über Veruntreuung bis zum Betrug» auch in der Schweiz. Der Klein Report hat das Stichwort aufgenommen und verschiedene Fachleute dazu befragt. Heute antworten Riccarda Mecklenburg (M&M Media Holding AG), Ueli Christen von der MM&B Media Agentur AG und Rolf Suter von der M&M Media Agentur AG.

Klein Report: Am Tag der Schweizer Werbung hat SW-Präsident Carlo Schmid-Sutter eine ziemliche Breitseite gegen die Mediaagenturen abgeschossen. Wie ist das bei Ihnen angekommen?

Riccarda Mecklenburg: Herr Schmid-Sutter verurteilt die Media-Agenturen in der Schweiz auf Grund von Vorkommnissen aus Deutschland, welche notabene noch gar nicht zu einem Urteil gekommen sind - aus unserer Sicht etwas zu voreilig. Dort geht es um persönliche Bereicherung und Betrug im grossen Stil. Aber bei den Angriffen ist es nicht klar, um was es den SW geht: Direktbuchungsrabatt, BK, Kundenboni, Rabattmodelle?

Klein Report: Welche Absichten mögen Schmid-Sutter zu seinem Angriff bewogen haben?

Riccarda Mecklenburg: Er befürchtet offenbar, dass Neutralität und Objektivität bei der Beratung durch Mediaagenturen nicht mehr gewährleistet sind. Das ist nichts Neues: Wo Milliarden im Spiel sind, besteht immer der Generalverdacht der Korruption. Vielleicht sollten er und Herr Siegrist einmal eine Woche lang in einer Mediaagentur arbeiten, um zu sehen, wie das Verhältnis zwischen Kunden und Mediaagentur tatsächlich ist. Wir sparen unseren Kunden ein Mehrfaches von dem, was wir kosten, und zusätzlich gibts noch täglich jede Menge Gratisleistungen.

Klein Report: Leiden Sie unter diesen Vorwürfen? Und wie reagieren Sie darauf?

Ueli Christen: Ja, zum einen leiden wir unter diesen Vorwürfen, weil sie ganz einfach nicht stimmen und die gesamte Branche in ein schiefes Licht setzen, und zum anderen leiden wir nicht, weil wir zu unseren Kunden ein sehr transparentes Verhältnis haben. Das ist eine Partnerschaft, mit der allen gedient ist. Daher können wir die Pauschal-Vorwürfe mangelnder Transparenz nicht so gelten lassen. Wir haben zu unseren Kunden ein sehr offenes Verhältnis, aber wir werden sicher nicht jemanden Aussenstehenden so per se Einblick gewähren, da z. B. Einkaufskonditionen Betriebsgeheimnisse sind und auch der Kunde nicht möchte, dass diese weitergegeben werden. Unsere Kunden können unsere Bücher jederzeit anschauen.

Klein Report: Sehen Sie sich veranlasst, irgendetwas an Ihrer Arbeits- und Rechnungsweise zu ändern?

Rolf Suter: In der Schweiz kaufen wir im Namen und auf Rechnung der Kunden ein und somit sind die Rabattierungsmodelle auf die Kunden ausgerichtet und nicht auf die Einkaufsvolumina der Agentur wie z. B. in Deutschland. Somit gibt es in der Schweiz gar keine Graubereiche. Einzig die Direktbuchungsentschädigungen sind in den letzten Jahren zum Thema geworden. Statt der Publicitas oder Publimedia bis zu 5% für die Abwicklung zu bezahlen, wird heute von den Verlagen den Agenturen bis zu 1,5% bezahlt. Diese Entschädigung bekommen wir, weil wir einen deutlichen Mehraufwand haben, wenn wir bei den Verlagen direkt buchen. Und das ist kein versteckter Rabatt. Wieso hinterfragt eigentlich nie jemand die Objektivität einer P?

Klein Report: Sehen Sie generelle Missstände, und wer müsste etwas dagegen unternehmen?

Riccarda Mecklenburg: Den internationalen Agenturen werden internationale Kunden oktroyiert, für die sie mit einem Minihonorar gar nicht arbeiten können. Zur Erinnerung: Eine Anzeige buchen ist in der Schweiz genauso aufwendig wie in Deutschland - nur kostet es 15-mal weniger. Mit unter 2% Honorar kann eine Agentur, wenn überhaupt, nur knapp überleben, aber sicherlich keine Gewinne erwirtschaften und sich somit auch nicht weiterentwickeln und damit den gestiegenen Kundenanforderungen gerecht werden. Und dann müssen sich die Herrschaften vom SWA und SW mal fragen, was wir eigentlich unseren Mediaagenturen zahlen. Hat man sich nicht gerade wieder bei einer Geschäftsleitungssitzung gebrüstet, erfolgreich das Honorar der Agentur gedrückt zu haben? Wie viele Pitches werden jedes Jahr veranstaltet mit dem Ziel, die Agenturleistung noch etwas billiger zu bekommen? Hier bräuchte es halt ein wenig mehr «Füdli» von den internationalen Agenturen, um auch einmal Nein zu sagen, statt sich quersubventionieren zu lassen.

Klein Report: Ist es richtig, dass das Problem, falls es existiert, vor allem im elektronischen Bereich besteht? Wie sieht es beim Print aus?

Rolf Suter: Es ist doch kein Problem, wenn man für einen Mehraufwand entschädigt wird. Wenn man gegenüber den Kunden transparent ist, einen guten Job macht und nebenbei noch mit geschicktem Einkauf eine Menge Geld spart, sind die Kunden zufrieden. Wir informieren die Kunden über die Direktbuchungsentschädigungen und diese Beträge stehen in keiner Relation zu den Einkaufserfolgen, von denen der Kunde profitiert.

Klein Report: Was erhoffen Sie sich von der Arbeitsgruppe von Schweizer Werbung zu diesem Thema?

Ueli Christen: Dass über das Verursacherprinzip nachgedacht wird.

Riccarda Mecklenburg: Vertieftes Verständnis der Abläufe, bessere Akzeptanz der Arbeit von Mediaagenturen und Estimation der Leistungen.

Rolf Suter: Oder wenn gar nichts hilft: wieder die Einführung der richtigen BK, aber wirklich für die Agenturen, so wie es früher war und dann ist wieder alles klar.

Interview Kleinreport 28.05.08, Riccarda Mecklenburg, Rolf Suter, Ueli Christen

 

Auszeichnung für die mm&v – Erfolgreichster Start in Ungarn

Sehr geehrte Damen und Herren,

Es freut uns, Sie zu informieren, dass unsere Tochterfirma mm&v media agentur zrt, Budapest als Firma mit dem "erfolgreichsten Start 2008 in Ungarn" vom Ungarischen Staat (Minister für Finanz und Unternehmen) ausgezeichnet wurde. Diese Auszeichnung bezieht sich auf das Jahr 2007. Die Mitbewerber für diesen Titel kommen nicht nur aus der Kommunikationsbranche, sondern aus dem gesamten ungarischen Markt. So gesehen ist diese Auszeichnung sehr hoch zu werten und verdient unseren höchsten Respekt.

Die mm&b Glattbrugg gratuliert Mihaly Verb und seinem Team ganz herzlich und hofft, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeht. Der Weg war steil und teilweise steinig, aber der Gipfel ist in Sicht.

Freundliche Grüsse

m&m holding                                                           mm&b Schweiz

Riccarda und Wolfgang Mecklenburg                    Ueli Christen



Mitteilung vom 20.03.2008

"HAPPY MEDIA"

Startet den Datei-DownloadHAPPY MEDIA Song jetzt downloaden (3 MB)

 

Gewinner des Media Talents Awards 2007

Wie erfinde ich eine Premium-Biermarke neu? Und wie sag' ich's meinem Konsumenten? Dies war die Aufgabe des 2. Media Talents Award, um den sich fünf Teams bekannter Mediaagenturen am 8. Februar konkurrenzierten. Siebeneinhalb Stunden war die Zeitvorgabe, um ein komplettes Mediakonzept zu erstellen und dieses einer elfköpfigen Jury zu präsentieren. Auch die m&m media agentur ag, liess sich die Gelegenheit nicht nehmen der Branche zu zeigen, dass wir unter den sogenannt Kleinen, die ganz Grosse sind!

Auf's Treppchen kamen:

1. OMD Schweiz

2. m&m mediaagentur ag

3. Initiative Media Western AG

 

 
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